Inhalt
Wenn Kinder damit aufwachsen, in der Familie oder in Familie und draußen mehrere Sprachen zu sprechen, bilden sich im Gehirn von kleinauf ganz andere Wege und Verknüpfungen als bei Kindern, die nur eine Sprache sprechen. Diese anderen neuronalen Netze, Hörgewohnheiten und Gefühlsassoziationen lassen mehrsprachige Kinder bei einsprachigen Kindern oder Erwachsenen manchmal anders handeln, als diese es erwarten. Das kann Verwirrung und Unverständnis, aber auch Hilflosigkeit, Ohnmacht und Sorgen auslösen. Im Kurs lernen wir daher das mehrsprachige Gehirn von Kleinkindern besser verstehen, um ihre besonderen Hör- und Handlungsgewohnheiten und die Herausforderungen in der neuen Sprache besser begleiten und den Spracherwerb gezielter fördern zu können. Wir üben Strategien und Alltagspraktiken, die schnell die Interaktionsqualität verbessern und volle sprachliche Teilhabe an Schule und Gesellschaft sicherstellen – und das für alle Kinder! #frühe Mehrsprachigkeit #Team_SP #Sprachentwicklung #Teilhabekompetenz #Habitussensibilisierung #AE1201202612.Jänner 2026

Gruppen und Termine
Gruppe 1 - Virtuell
max: 25 TN
Anmeldung bis: Montag, 12.01.2026 23:59
Vortragende(r)
Zielgruppe(n)

Elementarpädagog/inn/en
Pädagog/inn/en
Lernziele
Wir lernen verstehen, was das Gehirn des Kleinkindes leisten muss, wenn es nicht nur Wörter zu Dingen, sondern auch zu verschiedenen Menschen und damit Sprachen zuordnen muss. Wir überlegen gemeinsam, welche besonderen Herausforderungen, aber auch Vorteile daraus im Alltag entstehen und in welchen Altersstufen und Entwicklungsphasen der Mehrsprachigkeit Elementarpädagog*innen welche kleinen Praktiken und Routinen einsetzen können, um alle Kinder gut zu fördern. Wahrnehmungsübungen und das gemeinsame Schildern und Reflektieren von herausfordernden Situationen, Fallbeispielen und Erlebtem helfen, eigene Ängste und Sorgen bewusster wahrzunehmen, eigene Erwartungshaltungen mit ihren Wirkungen auf die mehrsprachigen Kinder und Familien zu überdenken und neue praktische Handlungsansätze für den eigenen Alltag zu entwickeln. Körpersprache und alltagsintegrierte Sprachförderung runden die Kompetenzerweiterung oder -vertiefung ab.

Kontakt: fortbildung@ph-tirol.ac.at

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