Inhalt
Mädchen dürfen Gefühle zeigen – und Buben auch? Buben dürfen wild sein – und Mädchen auch? In diesem Seminar begeben wir uns auf die Suche nach tradierten Geschlechterzuschreibungen und „Doing-Gender“-Prozessen, reflektieren diese bewusst und entwickeln Wege, wie in der beruflichen Praxis allen Kindern die Chance geboten werden kann, sich mit ihren Talenten und Potenzialen individuell und geschlechtsunabhängig zu entfalten. Dazu werden Bildungsbereiche, Raumgestaltung und Medienangebote genauer betrachtet und typische Fallen der Geschlechterstereotypisierung entlarvt. Teil A: Zum Nachdenken – Rollenbilder, Doing Gender, Gender-Merchandising und was uns die Hirnforschung dazu sagt! Teil B: Geschlechterbewusste Sprache brauche ich nicht! Und trotzdem: Sprache wirkt … zum Staunen! Teil C: Ein gendergerechter Praxisleitfaden – zum Umsetzen! #Gender #Team_SP #geschlechtersensible Sprache #Stereotype #AE3009202630.September 2026

Gruppen und Termine
Gruppe 1 - Innsbruck
Anmeldung bis: Mittwoch, 30.09.2026 23:59
Vortragende(r)
Zielgruppe(n)

Elementarpädagog/inn/en
Pädagog/inn/en
Lernziele
Begriffsdefinition: Sex, Gender, Doing Gender, Gender-Merchandising, Grundlagen geschlechtersensibler pädagogischer Praxis Bewusstsein einer geschlechtersensiblen Haltung Alltagsbeobachtungen in den Fokus nehmen Sprache und neurophysiologische Vorgänge Framing Verschiedene Möglichkeiten der geschlechterbewussten Praxis in allen Bildungsbereichen inklusive der sprachlichen Bewusstheit Genderbewusste Pädagogik als Querschnittsaufgabe Raumgestaltung - Spielmaterialien - Genderetiketten Medienangebote z.B. Bilderbücher, Lieder Selbsterfahrung Praxisbeispiele - Best Practice - Kollegialer Austausch

Kontakt: fortbildung@ph-tirol.ac.at
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