Inhalt
Gerade junge Kinder verfügen noch kaum über die Fähigkeit, starke innere Zustände selbst zu regulieren. Sie sind darauf angewiesen, dass Erwachsene ihnen Halt geben und sie schützend begleiten, wenn Wut in ihnen tobt. Im pädagogischen Alltag wird Wut jedoch häufig abgewertet oder als Problemverhalten verstanden. Das hilft Kindern nicht weiter, denn jedes Verhalten erfüllt eine Funktion und will gesehen und verstanden werden. In diesem Seminar nehmen wir kindliche Wut und Aggressionen differenziert in den Blick. Wir beschäftigen uns mit Auslösern von Aggressionen, mit Stress, Entwicklung und Beziehung sowie mit der Rolle von Co-Regulation, Perspektivübernahme und Neurodivergenz. Anhand des Eisberg- und eines klaren Prozessmodells entwickeln wir praxisnahe Handlungsstrategien für einen wertschätzenden, professionellen Umgang mit starken Gefühlen – ergänzt durch konkrete Tools für den Alltag. #Wut #Haltung #Co-Regulation #Team_SP #Beziehung #AE3009202630.September 2026

Gruppen und Termine
Gruppe 1 - Virtuell
Anmeldung bis: Mittwoch, 30.09.2026 23:59
Vortragende(r)
Zielgruppe(n)

Elementarpädagog/inn/en
Pädagog/inn/en
Lernziele
• Wut und Aggressionen fachlich einordnen • Auslöser und Funktionen kindlichen Verhaltens verstehen • Eigene Haltung und Reaktionen reflektieren • Co-Regulation und neurobiologische Grundlagen kennen • Praxisnahe Strategien für den Umgang mit starken Gefühlen anwenden

Kontakt: fortbildung@ph-tirol.ac.at
Zur Anmeldung