Mahlzeiten sind im pädagogischen Alltag weit mehr als Versorgungsmomente – sie sind Beziehungs- und Bildungszeiten. Diese Fortbildung zeigt die Bedeutung von Bindung und Autonomieentwicklung im Zusammenhang mit kindlichem Essverhalten im Alter von 0–6 Jahren auf. Im Fokus stehen das achtsame Wahrnehmen und Verstehen von Hunger- und Sättigungssignalen sowie die Frage, weshalb Druck, Lob oder gut gemeinte Aufforderungen langfristig kontraproduktiv wirken können.
Die Rolle der pädagogischen Fachkraft wird dabei als Co-Regulatorin betrachtet, die Kinder feinfühlig begleitet und in ihrer Selbstwahrnehmung stärkt.
#Bildungsraum Essen #Beziehung #Essverhalten #Tischkultur #Team_EL31.Mai 2026
Zielgruppe(n)
Elementarpädagog/inn/enLernziele
• Sensibilisierung für die Bedeutung von Mahlzeiten
• Verständnis der Zusammenhänge zwischen Bindung, Autonomieentwicklung und Essverhalten
• Fähigkeit, Hunger- und Sättigungssignale von Kindern im Alter von 0–6 Jahren sicher zu erkennen und angemessen zu reagieren
• Kenntnis der Auswirkungen von Druck, Belohnung und Zwang auf das kindliche Essverhalten
• Stärkung der Rolle als feinfühlige Co-Regulator:in in Esssituationen
• Begleitende Sprache bei Esssituationen
• Gestaltung von Tischsituationen als partizipative, ressourcenorientierte Lerngelegenheiten
• Entwicklung einer einrichtungsintern abgestimmten, bindungs- und bedürfnisorientierten Esskultur
Kontakt: fortbildung@ph-tirol.ac.at