7F6.TNA5G07 | Geopolitik und aktuelle Konfliktherde
Inhalt
Kurzvorstellung des Referent:in:
Herr Mag. Ernst M. Felberbauer: tätig beim Bundesministerium für Landesverteidigung, am Institut für Geographie und Regionalforschung an der Uni Wien, Forschungsschwerpunkte sind Politische Geographie und Geopolitik sowie Konfliktforschung im weiteren europäischen Raum.
Zweiteilige Veranstaltung!
Diese Veranstaltung gliedert sich in 2 Teile:
Teil 1: (Vormittag): Geopolitik in Europas hohem Norden - Konflikte um die Arktis, Grönland und Island
Fokus 1: Weltklimaprognosen sagen eine eisfreie Arktis noch innerhalb der nächsten Jahrzehnte voraus. Schon heute dynamisiert sich der Konflikt zwischen direkten Anrainerstaaten und weiter entfernten Interessenten um Schifffahrtsrouten, Fischereirechte, Bodenschätze und die militärische Kontrolle des Gebiets. Die ungeklärte territoriale Aufteilung und die erwartete große Menge wertvoller Bodenschätze sowie offen ausgesprochene Besitzförderungen lassen den Konflikt um Europas hohen Norden stetig weiter eskalieren.
Zugleich stehen Fragen des Umweltschutzes und der Interessen indigener Bevölkerung radikal neuen Konzepten, wie der Exploration des Meeresbodens und einem neuen kalten Krieg in dieser sensiblen Region gegenüber.
Fokus 2: (Nachmittag): Allgemeine Geopolitik und aktuelle Krisenherde weltweit.
Grundlagen zur Geopolitik, Konfliktforschung, aktuelle Lage in unterschiedlichen Krisenregionen.
NAWI_Team
#Geopolitik #Krisenherde #aktuelle geopolitische Konflikte #internationale Beziehungen #Arktis30.September 2026
Gruppen und Termine
Gruppe 1 Anmeldung bis: Mittwoch, 30.09.2026 23:59
Keine Termine für diese Gruppe.
Vortragende(r)
Barbara Ditterich, Ernst Michael Felberbauer
Zielgruppe(n)
Pädagog/inn/enLernziele
Die Teilnehmer:innen haben einen geopolitischen und geoökonomischen Überblick zu aktuellen Herausforderungen für Europa gewonnen und können diese im Unterricht umsetzen;
- Die Teilnehmer:innen haben vertiefende Einblicke in zwei geopolitisch herausfordernde Regionen Europas - die Arktis und Grönland einerseits und die Ukraine und den Südkaukasus andererseits - erhalten und können Faktoren der krisenhaften Eskalation und De-Eskalation beschreiben und anwenden.
Kontakt: fortbildung@ph-tirol.ac.at