Inhalt
In einer Welt, in der KI-generierte Bilder täuschend echt wirken und Algorithmen unsere Aufmerksamkeit und Emotionen beeinflussen, wird die eigene Urteilsfähigkeit zu einer zentralen Kompetenz. Die ständige Flut an Inhalten und Benachrichtigungen sowie der Druck sozialer Medien hinterlassen Spuren – im Selbstbild ebenso wie im emotionalen Wohlbefinden. Diese Fortbildung bietet einen Einblick in die Mechanismen digitaler Beeinflussung und setzt zugleich bei der eigenen Mediennutzung an: Wie können wir als Lehrkräfte Kinder nicht nur begleiten, sondern sie durch unser eigenes Vorbild gezielt stärken? Im Fokus steht, wie Kinder lernen können, digitale Inhalte einzuordnen, zwischen Inszenierung, Manipulation und Realität zu unterscheiden und ihre eigene Wahrnehmung bewusster zu entwickeln. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der „digitalen Selbstverteidigung“: Wir besprechen den Umgang mit Phänomenen wie FOMO, Cybermobbing und Deepfakes und zeigen auf, wie technische Einstellungen und klare Strategien den Schutz der Privatsphäre unterstützen können. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche in ihrer Selbstwahrnehmung, Urteilsfähigkeit und digitalen Handlungskompetenz zu stärken – damit sie KI und digitale Medien als Werkzeuge nutzen können, ohne ihre eigene Entscheidungskraft und Kreativität aus der Hand zu geben. Elke Ebenhöh ist Medienexpertin mit über 12 Jahren Erfahrung in Journalismus, Kommunikation und digitaler Bildung. Mit DigitalYOU gestaltet sie interaktive und praxisnahe Workshops, die Medienbildung erlebbar machen und Orientierung im digitalen Alltag geben. Ihr Fokus liegt auf Social Media, Künstlicher Intelligenz und einem selbstbestimmten, verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Technologien. #Resilienz #DigitalDetox #FakeNews #Datenschutz30.September 2026

Gruppen und Termine
Gruppe 1
Anmeldung bis: Mittwoch, 30.09.2026 23:59
Vortragende(r)
Zielgruppe(n)

Pädagog/inn/en
Lernziele
Die Teilnehmenden werden am Ende der Fortbildung: *Eigene Mediennutzung reflektieren: Bildschirmzeit, Gewohnheiten und Wirkung auf Wohlbefinden *Digitale Inhalte einordnen und kritisch hinterfragen: Unterschiede erkennen zwischen echt, inszeniert, generiert und manipuliert *Wirkung von Social Media und KI-generierten Inhalten auf Wahrnehmung, Gefühle und Selbstbild *KI als Werkzeug – nicht als Ersatz für die eigene Urteilsfähigkeit, Kreativität und das eigene Entscheidungsvermögen *Emotionale Dynamiken im digitalen Raum: FOMO (Fear of Missing Out), Vergleichsdruck, Bestätigung, Ausgrenzung *Digitale Selbstverteidigung: Cybermobbing, Cybergrooming, Deepfakes sowie grundlegende Plattform-Einstellungen (Privatsphäre, Melden, Blockieren, "Nicht interessiert")

Kontakt: fortbildung@ph-tirol.ac.at
Zur Anmeldung