7F6.TKT5B08 | Kunst und Gestaltung: Kunst trifft Geschichte: Denkmäler verstehen und selbst gestalten ("Den Raum erweitern" - Kooperationen mit Kulturinstitutionen, Ateliers und FabLabs in und um Innsbruck)
Inhalt
Triumphpforte, Leopoldsbrunnen und Anichstraße erinnern in Innsbruck an geschichtliche Ereignisse und Personen. Wer hat kein Denkmal und daher auch keine Erzählung im öffentlichen Raum? Wir besprechen, was alles als Denkmal gilt, warum Denkmäler errichtet werden und wer darüber entscheidet. Im ersten Teil der Veranstaltung befassen wir uns mit den Denkmalgeschichten, über die im Museum erzählt wird und setzten uns kritisch mit Erinnerungskultur auseinander.
Danach geht es in die Werkstatt, um selbst kreativ zu werden. Welcher Idee oder welcher Person würden wir ein Denkmal für morgen setzen? Und wie geben wir diesen Ideen eine Gestalt? Mit unterschiedlichen, leicht erhältlichen Materialien und einfachen Techniken entwerfen und schaffen wir kleine Denkmäler. Lassen Sie sich von diesen praktischen Impulsen inspirieren, um künstlerische Ideen und Projekte zum Thema Denkmal eigenständig mit deinen Schüler*innen im Unterricht umzusetzen! Dieser regt darüber hinaus auch an, die Geschichte, Ästhetik und Sprache anderer Denkmäler in der eigenen Umgebung zu erforschen.
Die interdisziplinäre Fortbildung richtet sich besonders an Lehrer*innen der Fächer Kunst und Gestaltung , Technik und Design, Geschichte und politische Bildung, aber auch an Fächer wie Deutsch und Ethik.
Dott.ssa Laura Manfredi ist Kulturvermittlerin in den Tiroler Landesmuseen und arbeitet als bildende Künstlerin.
Hemma Übelhör MA ist ebenfalls Kulturvermittlerin in den Tiroler Landesmuseen. Sie hat Europäische Ethnologie/Empirische Kulturwissenschaften studiert und war lange im Freien Radio tätig.
#Erinnerungskultur #Geschichte #Denkmäler #Körper und Raum #Bildende Kunst #Gestalten #Tiroler Landesmuseen #Museum und Schule #Kreativität #TeamKT
#KunstundGestaltung30.September 2026
Gruppen und Termine
Gruppe 1 Anmeldung bis: Mittwoch, 30.09.2026 23:59
- Freitag, 06.11.2026 14:00 - 17:15
Museum im Zeughaus
Vortragende(r)
Hemma Übelhör, Laura Manfredi, Maria Perschke
Zielgruppe(n)
Pädagog/inn/en
Hochschullehrpersonen
Berufseinsteiger/ innenLernziele
Im ersten Teil der Veranstaltung befassen sich die Lehrpersonen mit den Denkmalgeschichten, die im Museum erzählt werden und setzen sich kritisch mit Erinnerungskultur auseinander. Dies kann dazu anregen, die Geschichte anderer Denkmäler in der eigenen Umgebung zu erforschen. Danach geht es in die Werkstatt, um selbst kreativ zu werden: Die Teilnehmenden gestalten nach eigenen Ideen kleindimensionierte Denkmäler: An was wollen wir erinnern? Wie verleihen wir mit unterschiedlichen Materialien diesen Botschaften Ausdruck? Welche Rolle spielen dabei Form und Sprache?
Experimente mit Körper und Raum und weitere kreative Übungen, die im Workshop vorgestellt werden, sind explizit auch für den schulischen Kontext gedacht.
Kontakt: fortbildung@ph-tirol.ac.at