7F6.TPG5A13 | Gefährliche Erinnerung – damals und heute. Elemente von Antijudaismus in der christlichen Volkskultur als Nährboden für heutigen Antisemitismus
Inhalt
Angesichts eines neu aufkommenden Antisemitismus ist eine genaue Kenntnis der eigenen Geschichte unverzichtbar, denn: alte Muster und Formen kehren allzu oft in neuem Gewand wieder. Oft sind sie in Alltagsgegenständen, Kunstwerken und Erzählungen eingeschrieben und werden auf diese Weise unbewusst tradiert oder bleiben unreflektiert im Verborgenen. Anhand von konkreten Objekten, Texten und Erzählungen soll in der Veranstaltung unsere Sensibilität geschult und aufklärende Antworten geprüft werden. Diese Kooperations-Fortbildungsveranstaltung ermöglicht Lehrpersonen einen Einblick in Quellen und Objekte zum Antisemitismus und Antijudaismus.
Durch die Veranstaltung führen Herr Prof. Dr. Roman Siebenrock, Systematische Theologie, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und Sprecher des Lokalkomittees für jüdisch-christliche Zusammenarbeit Tirol; Herr Mag. Dr. Karl C. Berger, Leiter des Volkskunstmuseums, Tiroler Landesmuseen, Frau Mag. Katharina Walter, Leiterin der Kulturvermittlung, Tiroler Landesmuseen, und Frau Dr. Martina Loth, Fachreferentin für Interreligiösen und Interkulturellen Dialog im Haus der Begegnung.
Die Fortbildungsveranstaltung findet in Kooperation mit den Tiroler Landesmuseen und dem Haus der Begegnung statt.
#Team_PG30.September 2026
Gruppen und Termine
Gruppe 1 Anmeldung bis: Mittwoch, 30.09.2026 23:59
- Montag, 22.02.2027 14:00 - 18:30
Exkursion_1
Vortragende(r)
David Hasenauer, Katharina Walter
Zielgruppe(n)
Pädagog/inn/enLernziele
Kennenlernen von verschiedenen Perspektiven, Zugängen und Interpretationen im Zusammenhang mit antijüdischen und antisemitischen Elementen in der christlichen Volkskultur; Fachdiskussion
Kontakt: fortbildung@ph-tirol.ac.at